Signet Arnd Moritz
ARND  MORITZ
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SEINSGRAU

erzählt die Ge­schich­te ei­nes Neu­an­fangs wi­der Wil­len. In ei­ner neu­en Welt und oh­ne Er­in­ne­rung an die al­te. Gegen­wart und Um­ge­bung des An­künft­lings sind grau. An­gespült an frem­dem Ufer be­tritt Maxim ei­ne un­be­kann­te Welt, die sich ihm als Her­aus­for­de­rung offen­bart, sich für das ver­ges­sene Ver­gan­gene oder für die Ver­loc­kung des Ge­gen­wär­ti­gen zu ent­schei­den.

 
RAHMENSPRUNG

erzählt die Geschich­te eines Künst­lers, der keine Grenze aner­kennt. Er sieht in seinem Verständ­nis von der Welt als Kunst­werk seine Kunst als Spie­gel des Gan­zen. Seinen Geist wähnt er da­bei zu­nächst in An­nä­herung an den einen Geist hin­ter allem. Sein Modell Denise wird für ihn zum Schick­sal, wenn der Geist des Conte sich auf­schwingt, die Gren­ze sei­ner An­nähe­rung zu über­schrei­ten.

 
GROTESK! Eine Genre-Anthologie

22 Geschich­ten, her­vor­ge­gan­gen aus einem Litera­tur­wett­be­werb, den der Can­de­la Ver­lag ver­an­stal­tet hat­te, sind in dieser An­tho­lo­gie zu­sam­men­ge­stellt. In ihr sind mei­ne bei­den Er­zäh­lun­gen SEINSGRAU und RAHMENSPRUNG ent­hal­ten. Lek­to­riert wur­den sie von Jan-Eike Hor­nauer, Mün­chen. 2018 wurden bei­de Wett­be­werbs­bei­trä­ge für die Edition Flu­fa­mo­ke, Ber­lin, aus­ge­kop­pelt.

 
 
 
 
FLUFAMOKE

Der Kreuz­ber­ger Privatgelehrte Dr. Nohr-Thor Flu­sen­satz for­dert die An­er­ken­nung der Exi­stenz ei­ner bis­lang un­be­kann­ten nano­sko­pi­schen, bio­lo­gischen Enti­tät, die er Flug­fa­den­mol­lus­ke nennt. Den Künst­ler kNu­ke ließ er wissen, dass es ihm ge­lun­gen sei, ein Ex­em­plar die­ser We­sen­heit in ei­ner mo­le­ku­la­ren Netz­struk­tur zu un­ter­su­chen. kNu­ke nannte sie Flu­fa­mo­ke und mal­te sie. Sie sei zu aben­teuer­lich, als dass sie For­schungs­ge­gen­stand sein könn­te, urteilte Pro­fes­sor Keno Ott, Di­rek­tor des In­sti­tu­tes für all­ge­mei­ne Be­trach­tun­gen. kNu­ke hat­te mich neu­gie­rig ge­macht und das Buch zur Flu­fa­moke ent­stand.

 
kNUKE

Er ist der Aus­nah­me­künst­ler schlecht­hin. Er malt l'art pour l'art. Seine Bil­der be­wahrt er in Kel­lern auf. "Sie dür­fen das reali­tät­vor­gau­keln­de Licht nie er­blic­ken, denn Kunst ist nie voll­endet, und was ein­mal in das Licht ge­tre­ten ist, lässt sei­ne Wei­ter­ent­wick­lung im Tod en­den. Wah­re Kunst aber ist nur für die Ewig­keit ge­schaf­fen", er­klär­te er mir im Kreuz­ber­ger Bar­co­mi's und of­fen­bar­te mir das Ge­heim­nis der Flu­fa­mo­ke. Er schenk­te sie mir zur frei­en Ver­wen­dung. Und ob­wohl er sich noch ein­mal zur blau­en Stun­de mit mir in sei­nem Atel­ier im Cha­mis­so-Kiez tref­fen woll­te, ha­be ich ihn seit­dem nie mehr ge­se­hen. Ihm ist die­ser Band in Dank­bar­keit ge­wid­met.

 
GLYPHENWEBEN

Gly­phen­we­ben ist ei­ne Kunst, die ein Wis­sen vor­aus­setzt, das in vor­su­me­ri­scher Zeit ge­won­nen wur­de. Nie wur­de die­ses ur­al­te Wis­sen voll­stän­dig zu­sam­men­ge­tra­gen. Das vor­lie­gen­de Werk fasst erst­mals The­o­rie, Grund­la­gen, Me­tho­den, Pra­xis und Ge­schich­te die­ser in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Kunst voll­stän­dig zu­sam­men. Zahl­rei­che Ma­nu­skrip­te zu Spe­zi­al­the­men e­xis­tier­ten. Vie­le gin­gen in den Wir­ren his­to­ri­scher Zeit­räu­me ver­lo­ren. Das Wis­sen vom Gan­zen a­ber ver­lor sich nie. Dies ist den un­ge­nannt blei­ben wol­len­den Mön­chen ei­nes der äl­tes­ten Klös­ter zu ver­dan­ken. Nur mit ih­rer Hil­fe war es dem Au­tor mög­lich, das nun­mehr in der E­di­ti­on Flu­fa­mo­ke vor­lie­gen­de Ge­samt­werk zu er­stel­len.

 
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